Informationen rund um Schnupfen
Als Schnupfen wird die verstärkte Sekretabsonderung über die Nase verstanden. Sprich, die Nase läuft und man hat das Gefühl, als müßte man fast permanent ein Taschentuch benutzen.
Im Vorfeld kündigt sich ein Schnupfen oft mittels eines Kratzens und Kitzeln im Nasen- und Rachenraum an, bis dann der manchmal sehr starke Sekretfluß einsetzt.
Begleitende Symptome eines Schnupfens sind oft Mattigkeit, Kältegefühl sowie Kopf- und Gliederschmerzen.
Auch wenn der Schnupfen selber als lästige aber relativ harmlose Erkrankung gilt, sollte man die Erkrankung nicht unterschätzen und auf alle Fälle auskurieren, denn ein Schnupfen kann zum Einen auch ein Vorbote für eine gefährliche Virusgrippe sein und zum Anderen auch in eine Mittelohr- oder Nasennebenhöhlenentzündung übergehen.
Wie kann man einem Schnupfen vorbeugen?
Hier gelten alle vorbeugenden Maßnahmen, wie sie schon im Punkt 1 (Erkältungskrankheiten) dargelegt wurden
Wie kann man die Schnupfen Symptome lindern?
Um die lästigen Symptome eines Schnupfens besser ertragen zu können, empfiehlt sich:
- genügend Flüssigkeit zu sich zu nehmen,
- sich so viel Ruhe und Entspannung zu gönnen, wie nur möglich ist,
- sich hauptsächlich in Räumen aufzuhalten, in den die Luft warm aber nicht trocken ist,
- Zugluft zu vermeiden,
- Nasentropfen oder Nasenspray in empfohlener Dosierung (siehe Packung) zu verwenden, jedoch nicht über einen längeren Zeitraum (ca. eine Woche), da ansonsten die Nasenschleimhaut geschädigt werden kann,
- Nasenspülungen vorzunehmen, um die Nase von Keimen und Viren zu befreien,
- Eukalyptusöl auf ein Tuch zu träufeln und zu inhalieren, da sich dann ein wohltuender Effekt bemerkbar macht,
- sich nach Möglichkeit häufig hinzulegen (Sofa oder Bett), da der Sekretfluß in der liegenden Position weniger stark ist und man somit etwas Gelegenheit bekommt, zu entspannen und
- die Haut im Bereich der Nase gelegentlich mit Hautcreme einzureiben, da die Haut unter dem häufigem Putzen der Nase leidet und sich Rötungen bilden.
Wann sollte man besser ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen?
In folgenden Fällen empfiehlt es sich, einen Arzt zu konsultieren:
- wenn ein Schnupfen länger als 10 Tage dauert und sich nicht bessert,
- wenn zum Schnupfen noch Ohrenschmerzen dazukommen,
- Wenn die Erkrankung von Fieber begleitet wird und
- wenn auch Kopfschmerzen auftreten. Dies gilt besonders dann, wenn die Kopfschmerzen bei Bewegung des Kopfes auftreten, da hier ggf. eine Nasennebenhöhlenentzündung ursächlich sein könnte.